Was sind die nächsten Veranstaltungen:
Termin: 1. März 2026, 13:00 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Charlottenburger Straße (Buslinien12 und 22) vor dem GDA Wohnstift
Geismar erkundet seine Wüstungen
Eine Winterwanderung zu historischen Orten.
Kennen Sie Herdingerode, Rode oder Winithusen? Wahrscheinlich sagen Ihnen diese Namen nichts. Aber bei Klein-Kerstlingeroda werden Sie vielleicht hellhörig. Denn das Dorf Kerstlingerode kennen Sie und das Kerstlingeröder Feld, mitten im Göttinger Stadtwald gelegen, kennen Sie auch.
Bei den drei erstgenannten Namen handelt es sich um Dörfer in der Gemarkung Geismar, die wahrscheinlich im 14. Jahrhundert wüst gefallen sind und von denen man eigentlich nicht viel sieht. Anders verhält es sich mit Klein-Kerstlingeroda und dem Kerstlingeröder Feld, die im Zuge einer Rodung um 1300 entstanden sind. Auch dieses Dorf wurde teilweise zerstört und fiel im 15. Jahrhundert wüst. Aber es gibt heute noch Ruinen zu sehen. Sie sind die Reste eines Gutshauses, das Mitte des 18. Jahrunderst erbaut und erst 1928 aufgegeben worden ist.
Das alles, und noch viel mehr, können Sie erleben bei der Winterwanderung des Runden Tisches Geismar:
Rundwanderung zu den Wüstungen Herdingerode und Klein-Kerstlingeroda am Sonntag, dem 01.03.26, um 13.00 Uhr
Die Wanderung beginnt und endet an der Bushaltestelle Charlottenburger Straße (Buslinien12 und 22) vor dem GDA Wohnstift
Zunächst geht es gemächlich bergauf über die Trift zum Waldrand. Aber dann wird es steil! Wir steigen hinab in den Helmsgrund, wo wir den Landwehrgraben überqueren, und kraxeln dann wieder hoch zum Feldkreuz. Von dort hat man einen guten Ausblick auf die Feldmark von Geismar. Hier wird es einige Erläuterungen und Informationen geben, denn in diesem Bereich ist mit einiger Sicherheit die Lage des ehemaligen Dorfes Herdingerode zu lokalisieren.
Danach führt uns der Weg mit einer schönen Aussicht Richtung Süden weiter am Waldrand. Bald ist der Wenegrund erreicht und es geht mal wieder bergauf durch den Wald, an der Wenequelle vorbei bis zum Kerstlingeröder Feld. Dort ist es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel, der Ruine des ehemaligen Gutshauses. Die dortige Pause wird wieder für Erklärungen genutzt werden.
Der Rückweg führt uns zunächst über die Panzerstraße, dann aber auf einem Waldweg hinter der ehemaligen Standortschießanlage entlang auf der „Langen Gasse“ hinab zum Gehrenanger. Ein kleines Wegstück bergauf ist dann schon die Bushaltestelle, wo die Wanderung endet. Eine Einkehr im Café „Lieblingsplatz ist möglich – soweit die Plätze reichen.
Weil die Wegbeschaffenheiten von unterschiedlicher Qualität sein werden, empfiehlt sich festes Schuhwerk. Für Rollstuhlfahrer*innen ist die Rundwanderung diesmal leider nicht geeignet.
Da wir bei unseren Wanderungen ein gemütliches Tempo anschlagen und Pausen machen, rechnen wir mit einer Dauer von 3 1/2 Stunden.
Die Teilnahme an Wanderung selbst ist – wie immer – kostenlos. Der Verzehr im Café muss selbst bezahlt werden.
Für eine Reservierung im Café ist eine Anmeldung per Email (uloeding-rtg@web.de) oder telefonisch (0551-71572) unbedingt erforderlich.

Vorankündigungen 2026
19.04.26 Altdorfführung
31.05.26 Von der Provinzial-Irrenanstalt zur modernen Psychiatrie
Vergangene Veranstaltungen
Geismar erkundet das Altdorf
Mit der Frage: „Kennen Sie sich in Alt-Geismar aus?“ wurde in der Mai-Ausgabe des Nachrichtenblattes die Ankündigung des Rundganges durch das Altdorf am 1. Juni eingeleitet. Dieser Artikel weckte das Interesse vieler Menschen, nicht nur aus Geismar. Die Führung hielt, was die Ankündigung versprach und wurde ein großer Erfolg – und geriet doch ein wenig zum „Desaster“!

Die Veranstalter rechneten mit gut 30 Teilnehmer*innen. Mit einer Gruppe dieser Größe konnte die Führung mit einer Einführung im Museum beginnen. Als das Museum um 14.30 Uhr seine Pforten öffnete, warteten 106 (!) Personen auf die Führung. Nun galt es zu improvisieren: Die Menge wurde geteilt. Während die ein Hälfte der Einführung im überfüllten Raum lauschte, besichtigte die andere Hälfte ein wenig orientierungslos die restlichen Räume des Museums. Mit deutlicher Verspätung – es mussten ja zwei Einführungen gegeben werden – konnte der Rundgang bei schlechtem Wetter begonnen werden.
Gleich an der ersten Station, vor der Kirche St. Martin auf dem Thieplatz, zeigte sich das nächste Problem der Riesengruppe: Wer vorne stand, war von den Ausführungen gebannt. Wer hinten stand, der konnte kaum etwas verstehen. Deswegen, und wegen des schlechten Wetter, gingen etliche Personen enttäuscht nach Hause. Der immer noch große Rest zog durch das Altdorf und war sehr zufrieden. Beim abschließenden Kaffee im Gemeindehaushaus von St. Martin war die Stimmung gut und etliche Teilnehmer*innen waren sogar begeistert.


Wenig begeistert war man im Museum trotz des guten Besuchs. Nach dem etwas chaotischen Nachmittag musste man feststellen, dass ein historisches Waffeleisen fehlte. Es muss irgendwann mit Kraft vom Herd abgemacht worden sein. Das Bild zeigt ein sehr ähnliches Eisen. Das Museum würde sich sehr freuen, wenn das Waffeleisen plötzlich im Eingang läge.
Neuauflage am 28.09.2025
KRANKHEITBEDINGT ABGESAGT!!!
In der Zwischenzeit wurde häufig nach einer Wiederholung der Führung gefragt. Nach Absprache mit Herrn Linne und dem Museum können wir zu unserer Freude eine weitere Führung ankündigen und beginnen wieder mit der Frage:
Kennen Sie sich in Alt-Geismar aus? Na klar, die „Hauptstraße“ in Geismar kennen Sie! Ebenso klar ist Ihnen, warum die Straße Hauptstraße heißt. Und kennen Sie die Straße „Am Junkernhof“? Warum heißt die Straße so, obwohl weit und breit kein Hof zu sehen ist? Wahrscheinlich wissen Sie auch, wo die Tränke ist. Wo deren Quellen sind, wissen Sie sicherlich nicht. Vielleicht haben Sie schon das ständige Rauschen von Wasser im Kanal auf der Kreuzung Mitteldorfstraße / Bäckergasse gehört. Aber wissen Sie, woher das Wasser kommt? Das alles – und noch viel mehr – erfahren Sie bei einem Gang durch das Altdorf von Geismar erfahren

Der Runde Tisch Geismar lädt Sie herzlich zu einem geführten Rundgang durch das Altdorf von Geismar am 28.09.25 ein.
KRANKHEITBEDINGT ABGESAGT!!!

Die Führung beginnt um 14.00 Uhr im Geismarer Museum Am Thie 2. Zunächst gibt es eine kurze Einführung in die Geschichte des Dorfes Geismar. Dabei werden Sie unter anderem erfahren, dass es in Geismar nicht nur Reihen-, sondern auch Reihehäuser gibt und was es damit auf sich hat. An einem Modell des Dorfes wird Ihnen erläutert, wie Geismar 1750 aussah. Mit diesen Bildern vor Augen geht es dann zu Fuß durch die Straßen des Altdorfes und nun werden Sie sehen, wie Geismar sich verändert hat.
Am Ende des Rundganges steht die Demonstration der heutigen Nutzung eines alten, umgebauten Stalles: im Gemeindesaal von St. Martin wird es Kaffee und Kekse geben.
Leider ist der Zugang zum Museum nicht barrierefrei. Der Rundgang selbst ist für Menschen mit einem Rollator oder im Rollstuhl geeignet.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Nach den Erfahrungen aus dem Juni ist die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Deswegen bitten wir um eine Voranmeldung bei Uwe Löding: telefonisch unter 0551/71572 oder per Mail an uloeding-rtg@web.de.
Vereinspräsentation während der Längsten Kaffeetafel Geismars am 24.08.25
Am Sonntag, dem 24.08.2025, wird es wieder einen Familientag rund um die Kirche St. Martin geben. Das Angebot ist so breit gefächert, dass neben den Familien auch „Singles“ auf ihre „Kosten kommen“:
Da gibt es den Sommerempfang des Ortsrates, den üblichen Gottesdienst und danach das Familientheaterfest „Sommerbriese“ von Domino mit einem umfangreichen Programm und natürlich wieder die „Längste Kaffeetafel Geismars vom Runden Tisch Geismar.
Dieser Familientag ist eine gute Gelegenheit für Vereine, Institutionen und Initiativen, sich einer breiten Öffentlichkeit in Geismar zu präsentieren. Der „Runde Tisch Geismar“ bietet im Rahmen seiner „Längsten Kaffeetafel Geismars“ mit einem „Vereinstag“ am 24.08.2025 ab 13.00 Uhr dazu die Möglichkeit.
Auf der Fläche beim Pfarrhaus St. Martin können sich Vereine und andere Gruppierungen mit einem Stand, einem Pavillon, einer Vorführung oder Mitmachaktion kostenlos präsentieren und für ihr Anliegen werben.
Wir bitten um eine Anmeldung bis spätestens zum 12.07.25 beim Kulturverein Geismar. Wenn Ihr Logo auf Plakaten und Flyern erscheinen soll, benötigen wir eine Datei im üblichen Format mit guter Auflösung bis zum 5.07.25. Falls wir in Printmedien den Platz für eine Ankündigung bekommen und Sie erwähnt werden wollen, benötigen wir bis zum 12.07.25 ein gutes Bild und einen sehr kurzen Text.