Aktuelles vom Runden Tisch
Vorankündigungen 2026
23.08.26 Die längste Kaffeetafel Geismars und “Sommerbrise”Famileientheater
20.09.26 Geismar erkundet die Erdfälle
Die nächsten Veranstaltungen:
Termin: 23. August 2026, 12:00 Uhr
Treffpunkt: Thieplatz Geismar und am Museum Am Geismar Thie
Die Längste Kaffeetafel Geismars und das „Sommerbrise“ Familientheaterfest
Sie machen es schon wieder!
Die Längste Kaffeetafel Geismars und das „Sommerbrise“ Familientheaterfest gehen in die dritte Runde
In den vergangenen Jahren fand jeweils im August ein Familienfest rund um die Kirche St. Martin statt. Auf dem Thieplatz bot der Verein „Domino“ mit seinem „Sommerbrise“ Familientheaterfest beste Unterhaltung für Jung und Alt und in den angrenzenden Straßen konnte man bei Kaffee und Kuchen bei der Längsten Kaffeetafel Geismars entspannen und klönen.
In diesem Jahr machen sie es schon wieder!
Am Sonntag, dem 23.08.2026
auf dem Thieplatz und beim Museum:
12.00 Uhr Familientheaterfest „Sommerbrise“
14.00 Uhr Längste Kaffeetafel Geismars

Während auf dem Thieplatz und in der Kirche das Programm des Familientheaterfestes „Sommerbrise“ vom Verein DOMINO e. V. abläuft, können sie sich bei einem Kaffee und Kuchen erholen und mit anderen ins Gespräch kommen. Der runde Tisch Geismar, eine Initiative für ein lebendiges Geismar, hat wieder die Längste Kaffeetafel zwischen dem Thieplatz und dem Museum aufgebaut. Allerdings werden auf der Mitteldorfstraße keine Tische und Bänke stehen – dort war kein Schatten. Stattdessen bieten wir Sitzgelegenheiten im Museumsgarten an.

In den letzen Jahren haben wir mit dem Gewinn soziale Projekte sowie Kinder- und Jugendarbeit unterstützt: Bing-Spielplatz, Jugendzentrum, Kleinkunstbühne, Internationale Gärten, Kinder- und Jugendfeuerwehr, Stadtteilbücherei…. Auch in diesem Jahr soll der Gewinn ungeschmälert einem sozialen Projekt in Geismar zu Gute kommen.
Termin: 20. September 2026, 13:00 Uhr
Treffpunkt: am Gemeidehaus St. Martin, Mitteldorfstr. 4
Geismar erkundet die Erdfälle – Eine Wanderung zu den Hirsebreikuhlen und zur Wüstung Rode
Es war einmal ein reicher, aber hartherziger Bauer, der in Geismar lebte. Auch sonntags, wenn alle anderen in der Kirche waren, ackerte er auf seinem Feld am Diemardener Berg. Ein altes Mütterlein, auf dem Weg zur Kirche, ermahnte ihn, nicht den Tag des Herrn zu entweihen. Der Bauer aber höhnte: „Dankbar sollen mir die Pfaffen sein! Sie bekommen ihr täglich Brot doch nur, weil ich ackere – selbst wenn sich der Boden auftut!“
Als Bauer und Gespann am Abend nicht heimkehrten, ging man ihn suchen. Aber mehr als ein riesiges Loch im Acker fand man nicht. Und noch heute sollen Geräusche aus den Hirsebreikuhlen kommen…
Könnte etwas Wahres an der Geschichte sein? Sehen Sie die drei großen Erdlöcher selbst bei einer

Wanderung zu den Hirsebreikuhlen
am Sonntag, dem 20. 09.2026.
Die Exkursion beginnt um 13:00 Uhr am Gemeindehaus von St. Martin, wo diese Tour nach etwa 2 1/2 Stunden enden wird.
Damit Sie von den Erläuterungen vor Ort nicht enttäuscht werden, soll schon an dieser Stelle der Wahrheit die Ehre gegeben werden: Der größte der drei Erdfälle entstand 1968. Er hatte steile Wände, war fast 50 m tief und am Grund mit Wasser gefüllt. Jede Annährung war gefährlich, weil Teile des Randes immer wieder einbrachen. Durch eine kontrollierte Sprengung mit drei Tonnen Sprengstoff wurde der Erdfall 1970 zum Einsturz gebracht und damit entschärft.
Die Ursache solcher Erdfälle liegt im Boden verborgen: wasserlöslicher Gips oder Anhydrit. Dieser kann durch zirkulierendes oder einsickerndes Wasser ausgewaschen werden und es entstehen Höhlen. Wird das Deckgestein instabil, kann es plötzlich und schlagartig einstürzen. In Niedersachen sind gut 8.000 Erdfälle erfasst, aber man schätzt die Gesamtzahl auf 40.000.
Vergangene Veranstaltungen
aus dem Jahr 2026
Geismar erkundet das Altdorf – dritte Runde

Kennen Sie sich in Alt-Geismar aus? Na klar, die „Hauptstraße“ in Geismar kennen Sie! Ebenso klar ist Ihnen, warum die Straße Hauptstraße heißt. Und kennen Sie die Straße „Am Junkernhof“? Aber warum heißt die Straße so, obwohl weit und breit kein Hof zu sehen ist? Wahrscheinlich wissen Sie auch, wo die Tränke ist. Wo deren Quellen sind, wissen Sie sicherlich nicht. Vielleicht haben Sie schon das ständige Rauschen von Wasser im Kanal auf der Kreuzung Mitteldorfstraße / Bäckergasse gehört. Aber wissen Sie, woher das Wasser kommt? Das alles – und noch viel mehr – werden Sie bei einem Gang durch das Altdorf von Geismar. erfahren.“
So begann die Ankündigung der ersten Altdorfführung im vergangenen Juni. Der Andrang war groß, zu groß: 106 Menschen standen vor dem Museum. Deswegen beschränken wir die Zahl der Teilnehmer*innen durch eine erforderliche Anmeldung und wiederholen die Führung regelmäßig.
Der Runde Tisch Geismar lädt Sie herzlich zum nächsten
geführten Rundgang durch das Altdorf von Geismar ein am
Sonntag, dem 19.04.2026 um 14.30 Uhr im Museum, Am Thie 2
Zunächst gibt Herr Linne eine kurze Einführung in die Geschichte des Dorfes Geismar. Dabei werden Sie unter anderem erfahren, dass es in Geismar nicht nur Reihen-, sondern auch Reihehäuser gibt und was es damit auf sich hat. An einem Modell des Dorfes wird Ihnen erläutert, wie Geismar 1750 aussah. Mit diesen Bildern vor Augen geht es dann zu Fuß durch die Straßen des Altdorfes und nun werden Sie sehen, wie Geismar sich verändert hat.

Der Rundgang endet, wie bei den beiden letzten Terminen, im Gemeindesaal von St. Martin. Dort haben Sie bei Kaffee und Kekse die Möglichkeit sich auszutauschen und Herrn Linne Fragen zustellen.
Leider ist der Zugang zum Museum nicht barrierefrei. Der Rundgang selbst ist für Menschen mit einem Rollator oder im Rollstuhl geeignet.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Wir bitten wir um eine Voranmeldung bei Uwe Löding: telefonisch unter 0551/71572 oder per Mail an uloeding–rtg@web.de.
Wanderung von
Geismar nach Geismar
via Herdingerode und Gut Wosten – Kerstingeroda

Am ersten Sonntag im März war es wieder so weit: Der Runde Tisch Geismar lud erneut zu einer thematischen Wanderung ein – mit dem Ziel, Neugier zu wecken und Menschen zusammenzubringen.
Rund 45 gut ausgerüstete Wander*innen trafen sich an der Bushaltestelle Charlottenburger Straße. Angesichts des nassen Bodens war festes Schuhwerk durchaus gefragt. Von dort führte der Weg zunächst durch den Helmsgrund und dann im Gänsemarsch den Hang hinauf zur ersten Station.
Am Feldkreuz oberhalb des Helmsgrunds bot sich eine herrliche Aussicht über Südgeismar und das Leinetal. Hier erfuhren die Teilnehmenden, dass Karl Schlotter das Kreuz einst in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ganz allein errichtet hatte.
Weiter ging es in kleinen Gruppen über die „Hohe Rott“ am Waldrand entlang. Selbst eine schlammige Passage konnte die gute Stimmung nicht trüben – die Gespräche rissen nicht ab.
Der nächste Halt lag an einem unscheinbaren Feld. Zusammen mit einer bewachsenen Mulde zog es sich den Hang hinab. Viel zu sehen gab es nicht – aber viel zu erzählen: Nach dem Jahr 1000 wurde hier der Wald gerodet, und bei einer Quelle in der Mulde entstand eine kleine Siedlung: Herdingerode. Später verließen die Bewohner das Dorf, und der Ort fiel wüst.


Der Weg führte weiter bergab in den Wald – und plötzlich stand die Gruppe mitten zwischen frisch erblühten Schneeglöckchen. Schnell wurden Handys gezückt und Fotos gemacht. Danach ging es gemächlich weiter, wieder bergauf, bis zur nächsten Wüstung bei der Gutsruine auf dem Kerstlingeröder Feld.
Auch hier legte die Gruppe eine Pause ein und hörte von der Geschichte des Ortes – einen Teil davon können Sie im Rätsel in diesem Heft entdecken.
Der Rückweg führte über die Panzerstraße zurück zum Ausgangspunkt. Im Café „Lieblingsplatz“ klang die Wanderung schließlich bei Kaffee und Kuchen aus. Zufrieden verabschiedeten sich die Teilnehmenden – bis zur nächsten Wanderung zur Wüstung Rode an der Garte.
(Text und Bilder: Uwe Löding)
aus dem Jahr 2025
Geismar erkundet das Altdorf
Mit der Frage: „Kennen Sie sich in Alt-Geismar aus?“ wurde in der Mai-Ausgabe des Nachrichtenblattes die Ankündigung des Rundganges durch das Altdorf am 1. Juni eingeleitet. Dieser Artikel weckte das Interesse vieler Menschen, nicht nur aus Geismar. Die Führung hielt, was die Ankündigung versprach und wurde ein großer Erfolg – und geriet doch ein wenig zum „Desaster“!

Die Veranstalter rechneten mit gut 30 Teilnehmer*innen. Mit einer Gruppe dieser Größe konnte die Führung mit einer Einführung im Museum beginnen. Als das Museum um 14.30 Uhr seine Pforten öffnete, warteten 106 (!) Personen auf die Führung. Nun galt es zu improvisieren: Die Menge wurde geteilt. Während die ein Hälfte der Einführung im überfüllten Raum lauschte, besichtigte die andere Hälfte ein wenig orientierungslos die restlichen Räume des Museums. Mit deutlicher Verspätung – es mussten ja zwei Einführungen gegeben werden – konnte der Rundgang bei schlechtem Wetter begonnen werden.
Gleich an der ersten Station, vor der Kirche St. Martin auf dem Thieplatz, zeigte sich das nächste Problem der Riesengruppe: Wer vorne stand, war von den Ausführungen gebannt. Wer hinten stand, der konnte kaum etwas verstehen. Deswegen, und wegen des schlechten Wetter, gingen etliche Personen enttäuscht nach Hause. Der immer noch große Rest zog durch das Altdorf und war sehr zufrieden. Beim abschließenden Kaffee im Gemeindehaushaus von St. Martin war die Stimmung gut und etliche Teilnehmer*innen waren sogar begeistert.


Wenig begeistert war man im Museum trotz des guten Besuchs. Nach dem etwas chaotischen Nachmittag musste man feststellen, dass ein historisches Waffeleisen fehlte. Es muss irgendwann mit Kraft vom Herd abgemacht worden sein. Das Bild zeigt ein sehr ähnliches Eisen. Das Museum würde sich sehr freuen, wenn das Waffeleisen plötzlich im Eingang läge.
Neuauflage am 28.09.2025
KRANKHEITBEDINGT ABGESAGT!!!
In der Zwischenzeit wurde häufig nach einer Wiederholung der Führung gefragt. Nach Absprache mit Herrn Linne und dem Museum können wir zu unserer Freude eine weitere Führung ankündigen und beginnen wieder mit der Frage:
Kennen Sie sich in Alt-Geismar aus? Na klar, die „Hauptstraße“ in Geismar kennen Sie! Ebenso klar ist Ihnen, warum die Straße Hauptstraße heißt. Und kennen Sie die Straße „Am Junkernhof“? Warum heißt die Straße so, obwohl weit und breit kein Hof zu sehen ist? Wahrscheinlich wissen Sie auch, wo die Tränke ist. Wo deren Quellen sind, wissen Sie sicherlich nicht. Vielleicht haben Sie schon das ständige Rauschen von Wasser im Kanal auf der Kreuzung Mitteldorfstraße / Bäckergasse gehört. Aber wissen Sie, woher das Wasser kommt? Das alles – und noch viel mehr – erfahren Sie bei einem Gang durch das Altdorf von Geismar erfahren

Der Runde Tisch Geismar lädt Sie herzlich zu einem geführten Rundgang durch das Altdorf von Geismar am 28.09.25 ein.
KRANKHEITBEDINGT ABGESAGT!!!

Die Führung beginnt um 14.00 Uhr im Geismarer Museum Am Thie 2. Zunächst gibt es eine kurze Einführung in die Geschichte des Dorfes Geismar. Dabei werden Sie unter anderem erfahren, dass es in Geismar nicht nur Reihen-, sondern auch Reihehäuser gibt und was es damit auf sich hat. An einem Modell des Dorfes wird Ihnen erläutert, wie Geismar 1750 aussah. Mit diesen Bildern vor Augen geht es dann zu Fuß durch die Straßen des Altdorfes und nun werden Sie sehen, wie Geismar sich verändert hat.
Am Ende des Rundganges steht die Demonstration der heutigen Nutzung eines alten, umgebauten Stalles: im Gemeindesaal von St. Martin wird es Kaffee und Kekse geben.
Leider ist der Zugang zum Museum nicht barrierefrei. Der Rundgang selbst ist für Menschen mit einem Rollator oder im Rollstuhl geeignet.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Nach den Erfahrungen aus dem Juni ist die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Deswegen bitten wir um eine Voranmeldung bei Uwe Löding: telefonisch unter 0551/71572 oder per Mail an uloeding-rtg@web.de.
Vereinspräsentation während der Längsten Kaffeetafel Geismars am 24.08.25
Am Sonntag, dem 24.08.2025, wird es wieder einen Familientag rund um die Kirche St. Martin geben. Das Angebot ist so breit gefächert, dass neben den Familien auch „Singles“ auf ihre „Kosten kommen“:
Da gibt es den Sommerempfang des Ortsrates, den üblichen Gottesdienst und danach das Familientheaterfest „Sommerbriese“ von Domino mit einem umfangreichen Programm und natürlich wieder die „Längste Kaffeetafel Geismars vom Runden Tisch Geismar.
Dieser Familientag ist eine gute Gelegenheit für Vereine, Institutionen und Initiativen, sich einer breiten Öffentlichkeit in Geismar zu präsentieren. Der „Runde Tisch Geismar“ bietet im Rahmen seiner „Längsten Kaffeetafel Geismars“ mit einem „Vereinstag“ am 24.08.2025 ab 13.00 Uhr dazu die Möglichkeit.
Auf der Fläche beim Pfarrhaus St. Martin können sich Vereine und andere Gruppierungen mit einem Stand, einem Pavillon, einer Vorführung oder Mitmachaktion kostenlos präsentieren und für ihr Anliegen werben.
Wir bitten um eine Anmeldung bis spätestens zum 12.07.25 beim Kulturverein Geismar. Wenn Ihr Logo auf Plakaten und Flyern erscheinen soll, benötigen wir eine Datei im üblichen Format mit guter Auflösung bis zum 5.07.25. Falls wir in Printmedien den Platz für eine Ankündigung bekommen und Sie erwähnt werden wollen, benötigen wir bis zum 12.07.25 ein gutes Bild und einen sehr kurzen Text.